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 Der Import von Schwanzlurchen      

 

Ich habe mich wiederholt für einen Boykott des Kaufs von Wildfang-Massenimporten ausgesprochen!

 

Um Missverständnissen vorzubeugen:

Ich spreche mich nicht grundsätzlich gegen die Haltung von Wildfängen aus wenn diese nachhaltig, aus stabilen Populationen und den geltenden Gesetzen entnommen werden.

      -         Diese Naturentnahme darf die Bestände aber nicht gefährden,

      -         die Tiere müssen beim Import in die EU seuchenhygienisch untersucht werden,

      -         sie müssen in jeder Phase artgerecht gehalten und möglichst schnell an den "End"-Halter weiter vermittelt werden.

      -         Wenn bei den Haltern keine Erfahrungen vorliegen müssen diese vorher eingehend beraten werden.

      -         Die Zwischenhälterung größerer Gruppen und die Vermischung von Tieren aus unterschiedlichen Populationen ist zu vermeiden.

      -         Alle zur Haltung entnommenen Tiere müssen eine eindeutige Angabe zum Fundort haben;

      -         Zuchtgruppen zur Erhaltung reiner Terrarien Populationen sind anzustreben.

      -    Wo immer möglich müssen Nachzuchten den Wildfängen vorgezogen werden.

 

Es versteht sich von selbst, dass dies mit dem "typischen" Wildtierhandel nicht machbar ist.

Die aktuellen Überlegungen der politischen Parteien zu einer gesetzlichen Regelung zielen ebenfalls in eine ganz andere Richtung und sind abzulehnen! Dumpfe Verbote bewirken das Gegenteil und erschweren die Kontrolle.

 

Die aktuellen Probleme zu dem 2013 bekannt gewordenen "Salamanderpilz" Batrachochytrium salamandrivorans - mit seuchenartigem Verlauf in der niederländischen Feuersalamander Population - unterstreichen die Wichtigkeit vorbeugender Maßnahmen.

 

Die Politik sollte in Zusammenarbeit mit den Fachverbänden für alle Wildtierimporte (nicht nur Amphibien und Reptilien) in die EU seuchenhygienische Untersuchungen vorschreiben und positive Ergebnisse zentral sammeln und auswerten.

Solche Gesetzesinitiativen benötigen erfahrungsgemäß eine lange Zeit - Zeit, die wir angesichts der aktuellen Entwicklungen nicht haben. Deshalb wäre auch dem Handel mit einer - kurzfristig einzuführenden - freiwilligen Verpflichtung der Importeure zur Untersuchung auf Chytridiomykose gedient.

 

               

 

Paul Bachhausen

 

Meine eigenen Nachzuchtangebote finden sich HIER!

 

   

 

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